Wirtschaft

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Begriff Definition
Above-the-line (ATL)
Hierunter versteht man die "klassische Werbung" - Marketing- und Werbemaßnahmen als Teil der Kommunikationspolitik wie Reklame, Anzeigenschaltung, Fernseh- & Radiowerbung.
Abstract
Ein Abstract ist eine kurze Zusammenfassung des Inhalts eines Buchs oder Vortrags. Im Veranstaltungsbereich wird ein Abstract beispielsweise verwendet, um die Kongressteilnehmer über den Inhalt eines Vortrags zu informieren.
Ad-hoc-Veranstaltung
Die Ad-hoc-Veranstaltung ist eine Veranstaltung, die einen bestimmten Sinn und Zweck erfüllt bzw. aus einer bestimmten Situation heraus entsteht und nicht "normal" geplant ist. So zum Beispiel eine Spenden-Gala anlässlich einer plötzlich eingetretenen Katastrophe.
Agenturprovision
Bei Schaltung einer Anzeige (Print, online, TV, Radio) gibt es für die Agentur, welche für ihren Kunden diese Anzeige schaltet, die Möglichkeit eines Rabatts in Form der Agenturprovision (i.d.R. zwischen 10% und 15% vom Anzeigenpreis).
AIDA-Formel
Die AIDA-Formel ist ein Hilfsmittel in der Werbung, um einen Kunden mittels Anzeigen, Spots, usw. zum Kauf zu verleiten. A(ttention)/Aufmerksamkeit, I(nterest)/Interesse, D(esire)/Drang, Wunsch, Verlangen, A(ction)/Aktion, Aktivität. Der Kunde soll zunächst auf das Produkt aufmerksam gemacht werden, dann soll er Interesse entwickeln. Dies steigert sich in das Verlangen, das Produkt zu erwerben und schließlich löst das Gefühl die Kaufhandlung aus.
Ansilumen
Ansilumen ist eine technische Einheit, mit der die Lichtleistung eines Beamers gemessen wird (ca. 1000 Ansilumen reichen für kleine Besprechungsräume - ca. 8000 Ansilumen für Hallen).

Projektoren stehen Indoor und Outdoor. Die Sonne hat bei direkter Einstrahlung 70000-100000 Ansilumen (Meyers Konversationslexikon 1983). In großen Hallen werden meist 10.000er Beamer eingesetzt, wenn es nicht allzu hell im Raum ist. Bei großen Entfernungen und hellen Räumen kommen des Öfteren auch 20.000er Beamer zum Einsatz.
B2B - Business to Business
B2B ist die Abkürzung für Business-To-Business und steht allgemein für Beziehungen zwischen (min. zwei) Unternehmen, im Gegensatz zu Beziehungen zwischen Unternehmen und anderen Gruppen (Konsumenten, also Privatpersonen als Kunden, Mitarbeitern oder öffentliche Verwaltung). Vor allem im Marketing werden Geschäftsbeziehungen beschrieben. Während früher vornehmlich von Industriegüter- oder Investitionsgütermarketing gesprochen wurde, wird heute von B2B-Marketing gesprochen um sich vom Konsumgütermarketing oder B2C-Marketing abzugrenzen. B2B-Marketing umfasst sämtliche Produkte und Leistungen (macht also keinen Unterschied ob das Gut als Investition gedacht ist), deren gemeinsames Merkmal der Absatzmarkt ist. Solche beschafften Produkte und Leistungen schaffen wiederum unternehmerischen Mehrwert.

Literatur zum B2B-Marketing und Geschäftsbeziehungen:



  • Pepels; Business-to-Business-Marketing; 1999
  • Kleinaltenkamp/Klinke; Geschäftsbeziehungsmanagement; 1997
  • Godefroid; Business-to-Business-Marketing; 2009
Mit dem Aufkommen des Internets und vielen englischen Begriffen hat sich auch B2B für (elektronische) Kommunikationsbeziehungen zwischen Unternehmen etabliert. Speziell im Zusammenhang mit der Unterstützung von Geschäftsprozessen durch elektronische Kommunikationsmittel werden die Geschäftsprozesse auf diese Weise kategorisiert. B2B ist der älteste und ein großer Teil des E-Business. Hauptanwendungsbereich ist der elektronische Einkauf von B und C Artikeln (siehe Elektronische Beschaffung). Zur Realisierung von B2B E-Business werden je nach Anforderung unterschiedliche Technologien eingesetzt, zum Beispiel Marktplätze, EDI, Web Services.
Backstage
Als Backstage wird der hintere Bühnenbereich ("hinter den Kulissen") bezeichnet. Der Zugang zu diesem Bereich ist i.d.R. eingeschränkt und wird ggf. durch Personenkontrollen überprüft. Zum Durchgang wird dann ein sog. "Backstage-Ausweis" benötigt.
Barterdeal
Der Barterdeal, auch als Bartergeschäft oder Bartering bezeichnet, ist allgemein bekannt als "Kompensationsgeschäft". Es findet also ein Geschäft ohne realen Geldfluss statt, indem Ware/Leistung gegen Ware/Leistung getauscht wird. Für die Buchhaltung wird hierbei häufig auch mit Rechnung und Gegenrechnung gearbeitet.
Belegexemplar
Um zu kontrollieren, ob eine versandte Pressemitteilung in den angeschriebenen Medien erschienen ist, bittet man um ein Belegexemplar. Das heißt, man bekommt eine Ausgabe des Mediums zugeschickt, in dem der Artikel abgedruckt wurde. Wichtig sind Belegexemplare für die Erfolgskontrolle und Dokumentation.
Below-The-Line (BTL)
Unter diesem Begriff (Abk.: BTL) werden Marketing- und Werbemaßnahmen der Kommunikationspolitik zusammengefasst, die nicht zur "klassischen" Werbung ("Above-the-line") gehören. Seit der new-media-Welle im englischen Raum kennt man BTL auch als "endurance courtship". Beispiele: Public Relations, Eventmarketing, Sponsoring, Sales Promotion, Gewinnspiele, Direktmarketing oder auch die Wohnungseinrichtung mit IKEA Möbeln bei GZSZ.
Bestuhlung
Bestuhlung bezeichnet die Ausstattung einer Veranstaltungslocation mit Mobiliar und Elementen. Bestuhlungsvarianten (seating):
Bestuhlungsplan

Weitere Varianten: L-Form, Variete (Bistrotische), Catwalk (Laufsteg), Festzelt (Karneval), Hörsaal, Tribüne, Empore, Loge, Tanzsaal/Tanzdiele (Bühne, Tanzfläche, Bankettbestuhlung um die Tanzfläche).
Booking
Booking bedeutet Buchen eines Künstlers, Hotelzimmers, usw. Konkret heißt das, das Reservieren eines Künstlers, Hotelzimmers, usw. und der Abschluss eines entsprechenden Vertrags.
Brainstorming
Brainstorming ist eine Vorbesprechung oder ein Meeting, in dem Ideen ausgetauscht und gesammelt werden, um Lösungen zu finden.
Briefing
Als Briefing bezeichnet man die Zusammenfassung der wichtigsten Fakten und/oder Anforderungen und deren Weitergabe an den Auftraggeber, damit dieser weiß, was er zu tun hat.
Catering
Das Bereitstellen von Speisen und Getränken als Dienstleistung wird oft allgemein als Catering bezeichnet. Caterer sind in den verschiedensten Branchen aktiv: Care-Caterer z.B. versorgen Krankenhäuser, Seniorenresidenzen, Schulen und ähnliche. Auch Betriebskantinen lassen sich gern unter Catering auflisten. Die Event-Caterer und Party-Services schließlich sind es, die wir für Veranstaltungen buchen. Grundlage für diese sind oft die Catering-Rider der Künstler. Große Unternehmen der Branche bieten auch das Mitbringen von Mobiliar, Geschirr & Besteck sowie Personal zur Bedienung der Gäste an. Manche Locations sind nur mit festem Caterer zu bekommen; wenn möglich sollte man bei diesen stichprobenartig auf Veranstaltungen die Leistungen testen. Auch lohnt sich oft ein Vergleich, ob der Caterer sein Exklusivrecht nicht missbraucht und überteuerte Preise nimmt, was die Veranstaltung in einer anderen Location günstiger werden lassen könnte.
Clipping
Unter Clipping versteht man das Suchen, Finden, "Ausschneiden" (sofern es sich um Printmedien handelt) und Archivieren von Presseartikeln entweder zu einem bestimmten Thema oder nach Versenden einer Pressemitteilung zur Erfolgskontrolle.
Conférencier
Ein Conférencier ist ein Ansager, Sprecher oder Moderator, der auf unterhaltende/komische Art z.B. durch ein Programm führt.
Confertainment
Ein Begriff der sich aus "Conference" und "Entertainment" zusammensetzt. Er bedeutet soviel wie: die Konferenz, das Meeting oder die Tagung mit einem unterhaltsamen Rahmenprogramm auflockern.
Copytest
Dieser Begriff ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Testverfahren zur Untersuchung des Mediennutzungsverhaltens einer Person/ Personengruppe; es wird die Beachtung gemessen, die die Testpersonen bestimmten (Werbe-) Anzeigen schenken.
CRM - Costumer Realtionship Management
Unter CRM versteht man alle Maßnahmen zur Kundengewinnung und -bindung.
Destination
Unter diesem Begriff versteht man den Veranstaltungsort, genauer gesagt den Ort oder die Region, wo eine Veranstaltung stattfinden soll.
Diskussion 66 (Methode 6 x 6), Form des Brainstorming
Diese Form des Brainstorming wurde zur Diskussion in großen Gruppen entwickelt; ursprünglich diente sie im Anschluss an Vortragsveranstaltungen dazu, einen Meinungsaustausch in Gang zu setzen. Es werden Gruppen bestehend aus je 6 Personen gebildet, die dann 6 Minuten lang zu einem Thema diskutieren, um sich im Anschluss auf eine der entstandenen Ideen zu einigen. Diese Idee wird dann den anderen Gruppen vorgetragen. Anschließend kann eine weitere Diskussion im Plenum oder wiederum in Kleingruppen erfolgen.
DMC
DMC = Destination Management Companies. DMCs sind Firmen, die sich auf die Organisation von Veranstaltungen einer bestimmten Destination spezialisiert haben.
Early-Bird-Tarif
Bei Anmeldung zu einer Veranstaltung bis zu einem bestimmten Zeitpunkt kann man dem Kunden/Gast durch den Early-Bird-Tarif eine Vergünstigung (z.B. Rabatt auf den Eintrittspreis) anbieten. Dieser wird eingesetzt, um potentiellen Kunden/Gästen einen Anreiz zu geben, sich frühzeitig anzumelden.

Beispiel: Am 15. Oktober findet eine Messe statt. Wer sich bis zum 30. September anmeldet, erhält 10% Rabatt auf seinen Eintrittspreis.
Eingangsschleuse
Eingangsschleusen dienen der Zuschauerstromregulierung. Sie kanalisieren ankommende Besucher derart, dass Personen nur nacheinander Zugang zur Veranstaltung haben und bei Bedarf entsprechend einzeln kontrolliert werden können. Ein sinnvoller Einsatz ist im Eingangsbereich von Großveranstaltungen, Konzerten, Messen etc. Eingangsschleusen haben zumeist ein Bodenteil aus geriffeltem Aluminiumblech sowie Seiten- und Zwischenteile aus Stahl. Der Einsatz kann in Verbindung mit schweren Absperrgittern und Polizei-Absperrungen erfolgen.
Event Manual
Das Event Manual ist quasi das Handbuch eines Events. Als grundlegendes Planungsinstrument werden vom Konzept über die Zielgruppenanalyse bis zum Technical Rider alle Dokumente im Event Manual zusammengefasst.
Exposé
Kurzer Anriss eines Konzepts. Zusammenfassender Überblick einer Kampagne.
Fam Trip
Ein fam trip dient der Erkundung einer Region mit dem Ziel, sich mit den dortigen Gegebenheiten wie z.B. Umgebung, Hotellerie und Logistik vertraut zu machen (zu englisch: to familiarize). Auf einem fam trip sammelt der Veranstalter oder die Agentur allgemeinere Informationen über die Region, um festzustellen ob diese generell für die Veranstaltung geeignet erscheint. Sie steht somit noch vor der site inspection.
Finale Verpflichtung
Eine "Finale Verpflichtung" in Gastspielverträgen besagt, dass der Künstler bis zum Veranstaltungsende bleiben und am Finale auf der Bühne anwesend sein muss.
Flyer
Handzettel, Prospektblatt, Flugblatt z.B. zum Bewerben einer Veranstaltung.
Follow-up
Ein Follow-up ist eine Nachbereitungsaktivität in der z.B. die Kunden/Gäste nach ihren Eindrücken befragt werden oder eine Dokumentation der Veranstaltung erhalten.
Freelancer
Als Freelancer (engl. freelance=Freiberufler, Freischaffender) bezeichnet man Personen, die als freie Mitarbeiter und zum größten Teil projektbezogen in oder für unterschiedliche Unternehmen arbeiten. Freelancer werden entweder zeitbezogen oder ergebnisbezogen bezahlt.
Full-Service-Agentur
Eine Full-Service-Agentur übernimmt für den Kunden die komplette Planung, Durchführung und Nachbereitung einer Veranstaltung. Dazu zählt unter anderem das Konzept, die Marketingstragie, die Technik und Logistik, sowie die anschließende Erfolgskontrolle.
Fundraising
Als Fundraising bezeichnet man die Beschaffung von notwendigen Mitteln (Geld, Sachmittel, Dienstleistungen) von Non-Profit-Organisationen (z.B. Vereine). Diese Mittel werden meist als Spenden an die Organisation abgegeben. Im Gegensatz zum Sponsoring erhält der "Geber" keine Gegenleistung.
gesignt
"Gesignt" bedeutet, dass Bands unter Vertrag stehen (bei einem Plattenlabel) und somit nicht frei sind. Man erkundigt sich z.B. ob Bands gesignt sind, bevor man sie bucht um eventuelle Mehrkosten im Vorhinein kalkulieren zu können (nicht abgesprochene Video- & Tonmitschnitte könnten Vertragsbruch bedeuten etc.)
Give-away
Der Begriff Give–away stammt aus dem Englischen und heißt wörtlich übersetzt "weggeben". Bei Give-aways handelt es sich um kostenlose, zu Werbezwecken verteilte Produktproben, Werbegeschenke u.ä., welche beispielsweise auf Messen an die Besucher verteilt werden. Auf dem Werbegeschenk ist (meist) das Firmenlogo angebracht.
Hand-out
Ein Hand-out ist ein zu einem Vortrag oder Referat herausgegebenes Material. Dies kann z.B. der Ausdruck der Power-Point-Präsentation eines Vortrags sein.
Hostess
Eine Hostess ist eine sprachkundige Betreuerin von Gästen und Besuchern auf größeren Veranstaltungen, z. B. auf Messen oder Ausstellungen.
Incentive
Wörtlich übersetzt bedeutet Incentive "Anreiz", "Bonus" oder "Motivation". Incentive nennt man eine Veranstaltung oder Reise die zur Mitarbeitermotivation und/oder zur Belohnung von Mitarbeitern durchgeführt wird (z.B. Mitarbeiterfest für die 200 erfolgreichsten Versicherungsagenten).
Key Visual
Hierbei handelt es sich um ein bestimmtes visuelles Motiv, das sich durch eine komplette Werbekampagne hindurch wiederfindet. Hierbei kann es sich beispielsweise um das Firmenlogo (die rote Mühle bei Rügenwalder) oder die Produktpackung (Lucky Strike) handeln.

Genauso gut eignen sich produktunabhängige Motive, also Maskottchen. Der Löwe der Fussballweltmeisterschaft 2006, das HB-Männchen oder die lila Kuh von Milka sind Beipiele hierfür.
Kick-Off
Ein(e) Kick-off(-Veranstaltung) ist ein Zusammentreffen aller (neuen) Mitglieder eines Projekts, Teams, etc. Es dient zum besseren Kennenlernen der anderen Mitglieder, zur Motivation und zur Steigerung des Teamgeistes durch gemeinsame Aktivitäten.
KISS
K(eep) I(t) S(imple) and S(tupid) oder auch K(eep) I(t) S(hort) and S(imple). Dieses Prinzip sollte bei Formulierungen von Werbeaussagen beachtet werden, damit auch Laien den Sinn und Nutzen eines Produkts begreifen.
Kontingent
Eine festgesetzte Anzahl von z.B. Eintrittskarten oder Hotelzimmern, die für bestimmte Personenkreise reserviert sind. Beispiel: Eine bestimmte Anzahl von Karten (Kontingent) für die Fussball-EM 2012 ist für Sponsoren reserviert und wird nicht in den öffentlichen Verkauf gegeben.
Korkgeld
Wenn im Rahmen einer Veranstaltung eigens mitgebrachte Getränke statt der Getränke der Location ausgeschenkt werden sollen, muss des Öfteren das sogenannte Korkgeld an die Location entrichtet werden, um deren finanzielle Einbußen durch den Nicht-Verkauf der eigenen Getränke auszugleichen.
Line-Up
Ein Line-Up ist ein Verzeichnis der auf einer Veranstaltung auftretenden Künstler. Bei bekannten Künstlern wird es oft zu werblichen Zwecken verwendet.
Mailing
Ein Mailing ist eine Werbeaktion, in der eine große Anzahl von potentiellen Kunden per (Werbe-) Brief angeschrieben wird.
Malrabatt/Malstaffel
Viele Medien bieten ihren Kunden einen gestaffelten Rabatt an, wenn sie mehrmals pro Jahr eine Anzeige oder einen Spot schalten.
Manntag
Als Manntag bezeichnet man in der Regel einen 8 Stunden Arbeitstag einer Person.
Marketing-Mix
Im Englischen auch als "The 4 P's" bekannt:

1.Product
2.Price
3.Promotion
4.Place

Kurz: Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik, Distributionspolitik.

Allgemein werden unter dem Begriff jegliche Anstrengungen eines Unternehmens sich selbst oder sein Produkt in der Öffentlichkeit zu vermarkten, verstanden. Speziell für den Dienstleistungsbereich (Veranstaltungsagenturen etc.) ist der klassische Mixbereich um 3 Elemente erweitert worden: Personnel, Physical Facilities & Process - Personal-, Austtattungs- und Prozesspolitik.
Mediadaten
Die Mediadaten enthalten alle relevanten Infos über das jeweilige Medium (Auflage, Reichweite, Leser, Preise, Erscheinungsweise, Formate, etc.).
Mediaplanung
Die Mediaplanung ist die Planung welche Werbeträger zur Erreichung der Werbeziele eingesetzt werden sollen. In die Mediaplanung fließen auch finanzielle Gesichtspunkte ein.
Mengenrabatt/Mengenstaffel
Viele Medien gewähren ihren Kunden bei Belegung mit Anzeigen oder Spots ab einer bestimmten Größe (mm, Sekunden) von Platz bzw. Sendezeit einen Mengenrabatt. Die Kunden können auch die bestimmte Menge über (i.d.R.) ein Jahr sammeln.
Merchandising
Unter Merchandising versteht man den Verkauf zusätzlicher oder veranstaltungsbegleitender Produkte. Beispiel: Verkauf von T-Shirts, Caps, Tassen, CDs auf einem Konzert.
MICE
Abkürzung für Meeting, Incentive, Convention (oder auch Congress) und Event.
Millimeterpreis
Bei der Anzeigenschaltung gibt es den sog. Millimeterpreis (mm-Preis), der zur Errechnung des Anzeigenpreises herangezogen wird. Der Rechenweg: Anzeigengröße (Höhe in mm x Anzahl der Spalten) x mm-Preis = Anzeigenpreis zzgl. MwSt. Beispiel: Zeitung XY hat für die Rubrik "Stellenangebote" einen Preis von 1,20 pro mm. Bei einer Anzeige, die 3 Spalten breit und 90 mm hoch sein soll, ergibt sich ein Anzeigenpreis von 324,00 Euro zzgl. MwSt.
Multisensitiv
Multisensitiv bedeutet soviel wie "mehrere Sinne ansprechend". Vor allem im Eventmarketing versucht man durch Veranstaltungsdetails möglichst viele Sinne der Gäste anzusprechen, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
MVStättV
MVStättV ist die Abkürzung für "Musterversammlungsstättenverordnung". Hierbei handelt es sich um einen Musterentwurf einer Verordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten, die dem öffentlichen Baurecht zugewiesen ist. In den einzelnen Bundesländern wurden die alten Versammlungsstättenverordnungen auf Grundlage des Entwurfes "MVStättV" überarbeitet und aktualisiert. Welche Verordnung jeweils gültig ist, kann man bei den örtlichen Bauaufsichtsbehörden erfragen.
Open-Space-Veranstaltung
Eine Open-Space-Veranstaltung ist eine Veranstaltung bei der eine große Gruppe von Personen ein umfangreiches Thema in sehr kurzer Zeit erarbeitet. Eine zeitliche Struktur gibt es dabei nicht, sondern die Teilnehmer bringen ihre individuellen Erfahrungen und Erkenntnisse ohne feste Vorgaben ein.
Ortspreis
In der Anzeigenschaltung unterscheidet man zwischen dem Grundpreis und dem Ortspreis. Der Ortspreis ist günstiger als der Grundpreis, es erhalten ihn jedoch lediglich die Unternehmen, die im Verteilungsgebiet der Zeitung liegen, also ortsansässig sind.
Outsourcing
Outsourcing heißt übersetzt Ausgliederung/Auslagerung. In der betrieblichen Praxis bedeutet es, dass bestimmte Aufgaben oder sogar ganze Bereiche eines Unternehmens an externe Drittfirmen abgegeben werden.
Pax
PAX (Persons approximately) = ungefähre Personenanzahl: "Es wird mit 500 Pax für die Veranstaltung gerechnet."
PCO - Professional Congress Organizer
PCOs sind Agenturen, die sich auf die Organisation von Kongressen spezialisiert haben.
Pitch
Unter einem Pitch versteht man eine Verkaufspräsentation. In der Veranstaltungsbranche wird dieser Begriff für Konzeptvorstellungen bei Kunden verwendet. In einem Pitch treten zumeist mehrere Agenturen gegeneinander an, zwischen denen sich der Kunde hinterher entscheidet. Eine spezielle Form ist der Elevator Pitch (Mini-Verkaufspräsentation): Hierbei handelt es sich um eine alltägliche Situation, man unterhält sich und befindet sich plötzlich mitten im Verkaufsgespräch mit dem Gegenüber. Entstanden ist dieser Begriff aus einer Situation im Fahrstuhl (Elevator), wo sich zufällig ein Verkaufsgespräch ergeben hat.
POP - Point of Purchase
POP wird mit POS gleichgesetzt.
POS - Point of Sale
Der POS ist der Verkaufsort eines Produkts. Werbung am POS kann z.B. eine Verköstigung eines Lebensmittels in einem Supermarkt sein.
Pre-/Post-Convention-Tours
Ein Rahmenprogramm welches vor (pre) und/oder nach (post) einer Tagung oder einem Kongress (Convention) angeboten wird. Meist sind diese Angebote dazu gedacht, dass die Teilnehmer die Region oder das Land kennen lernen können.
Press Kit - Pressemappe
Das Press Kit wird im Anschluss an eine Pressekonferenz (PK) oder ein Pressegespräch (PG) an die Journalisten herausgegeben bzw. den nicht zur PK oder PG erschienenen Journalisten zugeschickt. Enthalten sind z.B. Pressemitteilungen und weitergehende Infos (Fotos, etc.) zu den in der PK oder im PG behandelten Themen. Es gibt auch Betriebe, die die Pressemappe bereits im Vorfeld an die Journalisten schicken, um durch die Infos vorab einen Eindruck über die Veranstaltung zu vermitteln.
Promotion
Unter Promotion versteht man alle Mittel und Maßnahmen, die zur Verkaufsförderung eines Produkts, Künstlers oder einer Veranstaltung eingesetzt werden. Unter den Begriff Promotion fallen z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Give-Aways (kostenlose Werbegeschenke oder Proben) und Werbeanzeigen.
Rebriefing
Ein Rebriefing wird in der Regel von der Agentur (Auftragnehmer) erstellt und interpretiert und bewertet das Briefing, d.h. die Projektdefinition des Kunden aus Agentursicht und zieht eigene Rückschlüsse.
Recall-Methode
Die sog. Recall-Methode (vgl. auch "Impact", Dr. George Gallup) soll die Erinnerung an eine (Werbe-) Anzeige messen. Der Befragte soll eine gesehene Anzeige aus der Erinnerung wiedergeben. Man unterscheidet den ungestützten (unaided) Recall und den gestützten (aided) Recall. Beim gestützten Recall erhält der Befragten eine Liste zur Hilfestelung vorgelegt, die ungestützte Methode sieht solche Zuhilfenahmen (Gedächtnisstützen) nicht vor.

Die Recognition-Methode oder auch Wiedererkennungs-Methode soll Aufschluss darüber geben, ob ein Proband eine Anzeige, die er (unterbewusst) in einem Medium wahrgenommen hat, gesehen hat und/oder wiedererkennt. Die Ergebnisse solcher Untersuchungen werden häufig in Kategorien präsentiert:
  • Anzeige gesehen
  • Markenname gesehen
  • Hälfte oder mehr vom Anzeigentext gelesen
Rider
Technical Rider, Catering Rider, Stage Rider etc. sind (verbindliche) Auflistungen verfügbarer bzw. zu stellender Dinge, die von einem Vertragspartner gefordert/geboten werden. Bsp.: Location X verpflichtet Künstler Y für ein Konzert - Um sicherzugehen, dass die Location vom Künstler vorausgesetzte Technik stellen kann, wird von ihr der Technical Rider angefordert.
Sales Promotion (Verkaufsförderung)
Aktivitäten innerhalb der Kommunikationspolitik als Teil des Marketings eines Unternehmens, die der Aktivierung der Marktbeteiligten (Kunden, Händler & Vertriebe) zur Erhöhung der Verkaufsergebnisse dienen, werden als Sales Promotion (Verkaufsförderung) bezeichnet.

  • Kunden-Promo: Hier wird der Kunde direkt durch Sonderverpackungen, Proben und Verkostung am Point-of-Sale und ähnlichen Maßnahmen zusätzlich angesprochen.
  • Händler-Promo: Beschreibt die Unterstützung des Einzelhändlers mit speziellen Infos über Ladengestaltung und Produkte, Displays und Aufstellern, erweitertem Werbematerial, Sonderaktionen (z.B. zum Abverkauf von Neuprodukten) und Bonussystemen...
  • Außendienst-Promo: Der eigene Vetrieb ist die Zielgruppe. Durch spezielle Anreize & Unterstützung werden Mitarbeiter zur intensiveren Marktbearbeitung angeregt.
Site Inspection
Eine Site Inspection ist die Begehung einer Location oder eines Veranstaltungsortes. Dabei checkt man alle wichtigen Details, angefangen von den Anfahrtsmöglichkeiten und der Ausstattung, über Catering und Sicherheitsaspekte bis zu den sanitären Anlagen und den Vertragsbedingungen.
Snip It´s
Snip It´s sind kurze Musikmit- oder -ausschnitte
Sponsoring
Unter Sponsoring versteht man die Unterstützung von Veranstaltungen mit finanziellen Mitteln oder Sach- und Dienstleistungen durch Unternehmen; im Gegenzug wird der Sponsor z.B. in die werblichen Maßnahmen der Veranstaltung eingebunden (Öffentlichkeitsarbeit).
Symposium
Ein Symposium ist eine Tagung mit wissenschaftlichem Hintergrund bzw. wissenschaftlichen Themen und entsprechenden Vorträgen und Diskussionen.
Tagungspauschale
Viele Locations (Hotels, Kongresszentren, usw.) bieten ihren Kunden eine sogenannte Tagungspauschale an. Diese beinhaltet meist die Raummiete, Standardtagungstechnik und Catering. Von Location zu Location kann es Abweichungen bzgl. der Tagungstechnik und des Caterings geben. Die Tagungspauschale wird pro Veranstaltungsteilnehmer erhoben.

Beispiel: Seminar mit 25 Teilnehmern, Raumbereitstellung (U-Form-Bestuhlung), Flipchart, Overheadprojektor, 2 Kaffeepausen, 1 Lunch. Kosten pro Person: 35,-Euro.
Truss
Trusskonstruktionen sind Bauwerke aus Trussen. Der Begriff wurde aus dem Englischen eingedeutscht und lässt sich ungefähr mit Traverse übersetzen (Der Ausdruck Traverse wird im Veranstaltungsbereich häufig zur Bezeichnung von Trussen verwendet). Eine Truss ist eine Fachwerkträgerkonstruktion aus Alu oder Stahl, aus Trussen werden z.B. Riggs gefertigt, um Veranstaltungstechnik wie z.B. Scheinwerfer befestigen zu können.
USP - Unique Selling Proposition
Der USP ist das entscheidende und einzigartige Argument gegenüber den Wettbewerber, welches den Kunden zum Kauf bewegt. Beispiel: In einer Stadt gibt es mehrere Gaststätten, die ein und dasselbe Bier anbieten. Doch eine Lokalität verkauft das Bier 1,-Euro günstiger als alle anderen. Der USP ist hier der günstige Preis.
Venue
Unter "Venue" versteht man den Veranstaltungsort. Der Begriff "Venue" ist des Öfteren in Briefings oder Ablaufplänen zu finden, dafür im allgemeinen Sprachgebrauch nicht ganz so wie der Begriff "Location" verbreitet.
VIP
VIP ist die Abkürzung für "very important person", als VIP bezeichnet man sehr wichtige Personen wie z.B. prominente Persönlichkeiten. VIP's erhalten auf Veranstaltungen häufig Sonderrechte, wie ermäßigten oder freien Eintritt oder einen abgetrennten Bereich, die sog. VIP-Lounge.
VStättV
VStättV ist die Abkürzung für "Versammlungsstättenverordnung". Hierbei handelt es sich um eine Verordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten, die dem öffentlichen Baurecht zugewiesen ist. In den einzelnen Bundesländern gibt es jeweils unterschiedliche Verordnungen, welche zumeist auf der MVStättV (Musterversammlunsstättenverordnung) basieren. Die Durchführung und Beachtung der jeweiligen Verordnung werden von den zuständigen Bauaufsichtsbehörden überwacht. Hierunter fallen auch öffentliche Belange wie Sicherheit und Ordnung sowie Umweltschutz und soziale Belange. Für die Einhaltung der VStättV ist grundsätzlich der Betreiber der Versammlungsstätte verantwortlich.
Walk-Act
Ein Walk-Act ist eine künstlerische Darbietung die direkt im oder mit dem Publikum aufgeführt wird. Meist erfolgt eine Interaktion mit dem Publikum. Beispiele für Walk-Acts sind "Comedy-Polizisten", Stelzenläufer, "Comedy Kellner" und andere.
Werbemittel & -Träger
Gern verwechselt, bietet sich folgender Satz zum leichten Merken an: "Das Papier (Werbeträger) trägt die Botschaft (Werbemittel). Ein Werbemittel gestaltet man, einen Werbeträger stellt man her."

Beispiele für den Träger: Litfaßsäule, Radio, Fernsehen, Zeitung, Zeitschrift, Flyer, Plakat, Website. Beispiele Mittel: Schrift, Bild, Ton, Animation, Anzeige etc.
Werbung
Werbung im wirtschaftlichen Sinne ist ein Teil des Marketing-Mixes und dient der Bekanntmachung von Gütern, Waren & Dienstleistungen mit dem Ziel, diese abzusetzen. Im Werbeplan (Konzept) werden u.a. folgende Punkte zusammengefasst: Zu bewerbendes Produkt, Zielsetzung, Zielgruppe, Werbezeitraum, Werbeträger, Werbemittel, Streukreis & Streugebiet. Die Werbung an sich wird in zwei Kategorien geteilt: "Above-the-line" und "Below-the-line".